Bankenspezifische Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung: by Corinna Au

By Corinna Au

Durch die Angliederung der bankenspezifischen Rechnungslegungsvorschriften an das allgemeine Handelsbilanzrecht stellt sich erneut die grundlegende Frage, ob es neben den allgemeingültigen GoB auch bankenspezifische GoB gibt. Aus der bislang recht pragmatisch geführten Diskussion lassen sich nur einzelfallbezogene Aussagen über deren Existenz und Geltungsbereich ableiten.

Corinna von Au leistet eine umfassende ökonomische examine des Bankbilanzrechts, die allgemeingültige Aussagen über die Existenz und die handels- und steuerrechtliche Wirkungsweise von bankenspezifischen GoB ermöglicht. Die Autorin zeigt, dass es kein eigenständiges bankenspezifisches GoB-System gibt, da die Fundamentalprinzipien als allgemeingültig zu qualifizieren sind. Jedoch können sich gemäß dem Prinzip der wirtschaftlichen Betrachtungsweise für tatsächliche bankenspezifische bilanzielle Sachverhalte - unter Einhaltung enger verfassungsrechtlicher Restriktionen - bankenspezifische Folgeprinzipien herausbilden.

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In den nachfolgenden Abhandlungen wird uber die Ergebnisse zweier verschie dener Forschungsthemen berichtet. advert I: Die Fruherkennung der Herz-und Gefasskrankheiten Die Fruherkennung von Storungen der Kreislauffunktion und der Herz leistung ist sowohl fur die Prophylaxe wie fur die richtige Behandlung cardiovascularer Storungen von grosser Bedeutung.

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S. 56-69. A. Kreutzer [1970], S. 18: "Das Gewohnheitsrecht kann das Gesetzesrecht nicht nur unterstiitzen (intra legem) und erganzen (pareter legem), sondern auch abandern (contra legem)". Dabei sollen VerstoBe gegen den Gesetzeswortlaut (grammatische Auslegung), die in der Vergan- Gewohnheitsrecht wird grundsatzlich vom neu kodifizierten Handelsbilanzrecht verdrangt, "da anzunehmen ist, daB der Gesetzgeber mit dem ErlaB einer neuen Norm eine entgegenstehende altere Regel hat aufheben wollen,,107.

170, die aufiern, daB "die HGB-Rechnungslegung im traditionellen Bankgeschiift (Commercial Banking) sowie im Handel nicht nur dem ,true and fair view', sondern auch dem Glaubigerschutz entgegenlaufen kann". 1m anglo-amerikanischen Bereich steht die Informationsbereitstellung fur (potentielle) AnIeger im Vordergrund, vgl. statt vieler Pellens [1998], insb. S. 30. "Auch fur das deutsche Bilanzrecht ist es im Grundsatz unstreitig, daB die Rechnungslegung auf den Kapitalmarkt bezogene Informationen zu erfullen hat", Kabler [\995], S.

Fey [1987], S. 47-48. A. Kruse [1978], insb. S. 114-129 u. S. 188, der "StUcke offengelassener Gesetzgebung", "Lucken intra legem" anninunt. Somit hat die Heranziehung der GoB dort ihre Grenze, wo sie den zwingenden gesetzlichen Normen widerspricht, so schon Anderson [1965], S. 65. 13 (I) "die im Gesetz folgenden gesetzlichen Einzelvorschriften, soweit erforderlich, zu konkretisieren" und (2) "die gesetzlichen Einze1vorschriften zu erganzen, wenn fur einen bestimmten Sachverhalt, der bei der Aufstellung von lahresabschltissen zu berucksichtigen ist, keine anwendbare gesetzliche Einzelvorschrift vorhanden ist,,68.

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