Die Ablagerung radioaktiver Substanzen im Knochen by Privatdozent Dr. med. Wilhelm Koch (auth.)

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I. Die Früherkennung der Herz- und Gefäßkrankheiten. II. Methodische Verbesserungen zur Funktionsdiagnostik cardiovasculärer Erkrankungen

In den nachfolgenden Abhandlungen wird uber die Ergebnisse zweier verschie dener Forschungsthemen berichtet. advert I: Die Fruherkennung der Herz-und Gefasskrankheiten Die Fruherkennung von Storungen der Kreislauffunktion und der Herz leistung ist sowohl fur die Prophylaxe wie fur die richtige Behandlung cardiovascularer Storungen von grosser Bedeutung.

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Es fällt auf, daß diese doch recht beachtliche Thorium-Einlagerung im Knochen, die sich durch keine medikamentösen Maßnahmen beeinflussen,ge~ schweige verhindern läßt, allen früheren Untersuchern entgangen sein soll. Man wäre deshalb geneigt, die von HAMILTON erhobenen Strahlungsbefunde der Knochen nicht auf Thorium X zu beziehen. Wird doch bei der Thorium-Ablagerung im RES. a. Thorium X frei, das dann seiner Affinität entsprechend vorwiegend im Knochengewebe abgelagert wird und die von H. gefundenen Strahlungsbilder durchaus erklären könnte.

Besitzen wir doch mindestens ebenso gute und weniger gefährliche Mittel zur Kontrastdarstellung von Gefäßen und Körperhöhlen im Röntgenbild. Aber nicht nur die angeführten natürlichen langlebigen radioaktiven Substanzen sind Anlaß für die Entstehung des gefürchteten Strahlenkrebses. In nicht weniger hohem Maße ist die karzinomatöse Entartung des protrahiert bestrahlten Gewebes bei der Anwendung von künstlichen Radioisotopen gegeben. Nach den umfangreichen Studien amerikanischer Forscher darf man dies für die knochensuchenden Radioisotopen, den "boneseekers", Radiostrontium, Sr 8 9 und Sr9°, Plutonium, Pu 23 9, die sogenannten radioaktiven Spaltprodukte und die radioaktiven Isotopen der seltenen Erden annehmen.

An Ratte, Maus und Meerschwein durchgeführten Untersuchungen über die Radiumverteilung im Organismus ergeben bei einer bevorzugten Radiumablagerung im Knochengewebe folgende absteigende Aktivitätsverteilung in den Organen: Knochenmark, Leber, Milz, Niere und Lunge. INOUYE und KREBS bestätigen diese Verteilung nach der Einverleibung von Fadiumsalzen. RAJEWSKY (5) spricht ganz allgemein von einer unspezifischen Strahlenwirkung und ungewollten Reaktionen bei der klinischen Anwendung natürlicher Radioisotopen.

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