Die gebaute Umwelt: Wohngebietsplanung im Bewohnerurteil by Helmut Kromrey

By Helmut Kromrey

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Wie Chefs Konflikte Meistern: Verfahren und Übungen für Klein- und Mittelbetriebe

Die Kunst der Fuhrung besteht nicht nur in der Beherrschung fachli cher Kenntnisse oder in der Entscheidungs- und Durchsetzungsfahig keit. Eine wesentliche Voraussetzung zum erfolgreichen administration liegt in der SensibiliHit fUr Verhaltensprozesse. Trotz der technischen Entwicklung besteht der Betrieb nicht als "steriler Produktionska sten," es werden immer Menschen zusammen handeln.

Steuern in der Preispolitik und bei der Preiskalkulation

Aile Steuern, die durch unternehmerische Tatigkeiten ausgelost werden, mindern den wirtschaftlichen Erfolg, der den EigentUmern der Unternehmen verbleibt. Die Abgaben an den Fiskus werden daher bei unternehmerischen Entscheidungen als Kosten berucksichtigt. Offensichtlich besteht zwischen den Preisen, die ein Unternehmen fUr seine Produkte verlangt, und deren Kosten ein enger Zusammenhang.

Forschungsmanagement — Steuerungsversuche zwischen Scylla und Charybdis: Probleme der Organisation und Leitung von hochschulfreien, öffentlich finanzierten Forschungsinstituten

"(. .. ) Obwohl die Studie nur one hundred fifty Seiten umfaßt, habe ich selten eine so informative und genaue Schrift zu den Problemen hochschulreifer Forschungseinrichtungen gelesen (. .. ) . "KZfSS 2/1987

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Als Folge der Kämpfe und insbesondere des Luftkriegs lagen 1945 die meisten größeren Städte und auch viele Landgemeinden in Trümmern. (21) Die Beseitigung der katastrophalen Wohnungsnotlage ohne Berücksichtigung der Wohnungsqualität oder gar stadtplanerischer Uberlegungen wurde zum "Gebot der Stunde" im Städtebau. Daß dadurch in manchen Städten Strukturen wiedererstanden, die sich späteren Planungen als kaum überwindbare Hindernisse entgegenstellten, daß die "einmalige Chance" eines systematischen Neuaufbaus nach modernen städtebaulichen Prinzipien "verpaßt" wurde, ist angesichts der geschilderten Situation nur zu verständlich (vgl.

In Deutschland gewinnt mindestens ebenso starken Einfluß die Veröffentlichung eines anderen städtebaulichen Außenseiters, des Soziologen H. P. BAHRDT, der in seinem Buch "Die moderne Großstadt" (1961) mit der großstadtfeindlichen Zivilisationskrjtik ebenso wie mit den Vorstellungen eines organischen 43 Städtebaus abrechnet und eine soziologische Analyse modernen, der gewandelten gesellschaftlichen Situation entsprechenden Stadtlebens versucht. Waren von SIMMEL (1903) und WIRTH (1938) Distanziertheit und Beliebigkeit der Kontaktaufnahme, Individualität und stilisiertes, darstellendes Verhalten als typisch großstädtische Verhaltensstile erkannt und eher beklagt worden, so werden diese von BAHRDT als grundlegendes und notwendiges Merkmal urbaner Kommunikation angesehen.

Andererseits ist eine solche Stadtentwicklung erst möglich geworden, nachdem der Massentransport von Arbeitskräften und Verbrauchern gesichert war. Aber nicht nur für die betroffenen Bewohner werden die Nachteile dieser EntWicklung erkennbar, auch für die Städte selbst und insbesondere für die Stadtzentren bedeutet sie eine "enorme Disfunktionalität" (REICHARDT 1968, 13). Lösungsvorschläge aus dem BUCHANAN-Report "Traffic in Towns" (London 1963; in deutscher Ubersetzung 1964 erschienen) gewinnen auch in Deutschland Verfechter.

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