Elementarformen sozialen Verhaltens: Social Behavior Its by George Caspar Homans

By George Caspar Homans

Das vorliegende Buch von George C. Romans bedarf keines Vorwortes im üblichen Sinne. used to be Homans aussagen will, sagt er selbst: klar, folgerichtig und ausführlich. Es wäre deshalb unerheblich, etwa darstellen zu wollen, ob ich ihn auch richtig ver­ standen habe. Es wäre auch vermessen, wollte ich das mir Wesentliche aus seinem Buche herausstellen. Ich lehne dies als untunliche Einmischung in seine eigenen exak­ ten Gedankengänge ab, wie ich auch dem Leser zumute, daß er sich unbeeinflußt seine eigenen Gedanken über die Erklärungsvorschläge von Homans machen wird. Wie in allen Veröffentlichungen von Homans ist nicht nur wesentlich, was once er aus­ sagt, sondern wie und vor allem wo, d. h. in welchem Zusammenhang er selbst seine Erklärungen abgibt. Wie hat sich, so könnten wir uns allerdings fragen, sein wissenschaftstheoretischer Standort seit seinem Buche THE HUMAN workforce 1 verändert? Viele werfen Homans vor, er sei zu einem "psychologischen Reduktionalisten" geworden. Er ver­ suche, das Soziale mit psychologischen Erklärungen zu erfassen. Er hätte, welch ein Sakrileg, gegen Durkheim verstoßen, demzufolge das Soziale nur durch Soziales zu erklären sei.

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Nehmen wir an, zwei Person en in einem BUro seien mit Schreibarbeiten beschaftigt 2. Den Vorschriften zufolge sollte jede ihre Arbeit allein fUr sich verrichten; benotigt sie Hilfe, sollte sie den Vorgesetzten urn Rat fragen. Die eine Person, wir nennen sie "Ego", ist bei der Arbeit ungeschickt und wUrde besser und schneller arbeiten, wenn sie von Zeit zu Zeit Hilfe erhalten wUrde. Trotz der Vorschriften ist sie aber nicht geneigt, zum Vorgesetzten zu gehen, denn gabe sie ihre Unfahigkeit zu, so konnte das ihre Aufstiegschancen verringern.

78; vgl. ebenfalls J. L. Gewirtz and D. M. Baer, "Deprivation and Satiation of Social Reinforcers as Drive Conditions", Journal of Abnormal and Social Psychology, Vol. 57 (1958), S. 165-172. G. C. , S. 35-37. 30 Quantitiit Eine der Variablen, die in unsere Aussagen iiber das Verhalten der Taube Eingang fanden, war die Haufigkeit, mit der die Taube sich einer Aktivitat zuwandte. Mit der Haufigkeit besitzen wir ein MaB fiir die Menge einer Aktivitat. Es gibt uns die Zahl der Aktivitatseinheiten an, die der Organismus innerhalb einer bestimmten Zeitspanne aussendet: Die Haufigkeit des Pickens ist gleich der Zahl der Pickeinheiten pro Minute oder Stun de.

Sie entsprechen, wie wir noch ausfUhren werden, den "Zustand-des-Organismus"-Variablen aus dem letzten Kapitel. Zweifellos existieren auch noch andere variable Merkmale von Aktivitaten. Wir wollen uns aber mit diesen beiden begnugen und sie uns der Reihe nach ansehen. 5 6 B. F. , S. 78; vgl. ebenfalls J. L. Gewirtz and D. M. Baer, "Deprivation and Satiation of Social Reinforcers as Drive Conditions", Journal of Abnormal and Social Psychology, Vol. 57 (1958), S. 165-172. G. C. , S. 35-37. 30 Quantitiit Eine der Variablen, die in unsere Aussagen iiber das Verhalten der Taube Eingang fanden, war die Haufigkeit, mit der die Taube sich einer Aktivitat zuwandte.

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