Minne : Herkunft und Anwendungsschichten eines Wortes by Dorothea Wiercinski

By Dorothea Wiercinski

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S. 266. 26 Eine ähnliche " Grundbedeutung" von minne setzt auch HERMANN TAlGEL an : " bei Mechthild von Magdeburg und bei Hadewijch, Diss. ) Tübingen Minne " 1955. s. 6. 42 Bisherige Erklärungsversuche gewesen sein mag, ist zwar schwer zu beweisen,27 noch weniger aber zu wider­ legen. Will man also nicht bestreiten, daß man in ahd. minna und mhd. minne dasselbe Wort vor sich hat, wird man den Ansatz einer anderen Grundbedeutung in Erwägung ziehen müssen. Das Außerachtlassen später belegter Bedeutungen des Wortes minne ist nicht das einzige Moment in Kusch' s Überlegungen, das Anlaß zur Kritik bietet.

Men- 3 . 20 Leiden 1961, s. v. minni I . 21 H. KuscH, Minna im Althochdeutschen. PBB 72, 1950, 265. Ähnlich auch MARGRET BRÜGGER, Der Weg des Menschen nach der Predigt des Joh. Tauler, Diss. Tüb. 1955, S. 6 : "Das Wort geht zurück auf die idg. Wurzel *men- . . 22 KuscH, ebd. 23 H. KuscH, Caritas und Pax im religions-kirchlichen Bereich des Althochdeutschen. Diss. Leipzig 1947· S. 1 3 8 ff. " Methodenfragen 41 selbständigt. 24 Minna mit dem vieldeutigen nhd. Liebe zu übersetzen, genüge nicht, da so die einzelnen Schichten des ahd.

Gegenstand der Diskussion war lediglich die Frage nach der Nähe der Verwandtschaft von an. minni, got. gaminj;i und d. minne. Heyne spricht von sehr entfernter Verwandtschaft. Diese These wurde mit wechselnder Begründung im Laufe der Zeit immer wieder vertreten. Holger Federsen trennt an. minni von ahd. minna : " . . an. minni ist got. gaminj;i; ahd. minna hat " die westgermanische von j hervorgerufene Doppelung. 11 W. van Helten hält für ahd. minna, as. 12 Feist bleibt in allen Auflagen seines V ergleichenden Wörterbuchs der Gotischen Sprache bei dem Ansatz verschiedener Grundformen für ahd.

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