Steuern in der Preispolitik und bei der Preiskalkulation by Reinhard Lange

By Reinhard Lange

Aile Steuern, die durch unternehmerische Tatigkeiten ausgelost werden, mindern den wirtschaftlichen Erfolg, der den EigentUmern der Unternehmen verbleibt. Die Abgaben an den Fiskus werden daher bei unternehmerischen Entscheidungen als Kosten berucksichtigt. Offensichtlich besteht zwischen den Preisen, die ein Unternehmen fUr seine Produkte verlangt, und deren Kosten ein enger Zusammenhang. Aus diesem Grunde muBten auch die Steuern bei der Preissetzung eine Rolle spielen, wegen ihres Gewichts sogar eine so bedeutende wie z.B. bei der Investitions- und Finanzierungsplanung und bei der Wahl der Rechtsform eines Unternehmens. Wahrend jedoch die Bedeutung der Besteuerung fUr die zuletzt genannten Bereiche unternehmerischen Handelns im Schrifttum seit Jahrzehnten intensiv behandelt wird, fehlten betriebswirtschaftliche Untersuchungen uber die Berucksichtigung der Steu ern bei der Preispolitik bisher quickly ganzlich. Das magazine unter anderem darauf zuruck zufUhren sein, daB die Theorie der unternehmerischen Entscheidungen uber Preise nicht so intestine ausgebaut ist wie andere Teilgebiete der Betriebswirtschaftslehre und die examine der Beziehungen zwischen der Besteuerung und der Preisfindung auf dieser Grundlage schwierig ist. Die vorliegende Arbeit schlieBt die hinsichtlich der betriebswirtschaftlichen Preistheorie bestehende Lucke in der Betriebswirtschaftlichen Steuerlehre. Sie stUtzt sich dabei auf die verschiedenen statischen und dynamischen Modelle zur Bestimmung optimaler Preise und bezieht auch die in der Praxis ublichen Verfahren, die sich mangels Kennt nis der Preis-Absatz-Funktion herausgebildet haben, in die Betrachtung ein. Sie geht der interessanten Frage nach, welche Zielvorstellungen diese Hilfsverfahren implizie ren und welche Konsequenzen daraus fUr die Berucksichtigung der Steuern folgen.

Show description

Read Online or Download Steuern in der Preispolitik und bei der Preiskalkulation PDF

Best german_10 books

Wie Chefs Konflikte Meistern: Verfahren und Übungen für Klein- und Mittelbetriebe

Die Kunst der Fuhrung besteht nicht nur in der Beherrschung fachli cher Kenntnisse oder in der Entscheidungs- und Durchsetzungsfahig keit. Eine wesentliche Voraussetzung zum erfolgreichen administration liegt in der SensibiliHit fUr Verhaltensprozesse. Trotz der technischen Entwicklung besteht der Betrieb nicht als "steriler Produktionska sten," es werden immer Menschen zusammen handeln.

Steuern in der Preispolitik und bei der Preiskalkulation

Aile Steuern, die durch unternehmerische Tatigkeiten ausgelost werden, mindern den wirtschaftlichen Erfolg, der den EigentUmern der Unternehmen verbleibt. Die Abgaben an den Fiskus werden daher bei unternehmerischen Entscheidungen als Kosten berucksichtigt. Offensichtlich besteht zwischen den Preisen, die ein Unternehmen fUr seine Produkte verlangt, und deren Kosten ein enger Zusammenhang.

Forschungsmanagement — Steuerungsversuche zwischen Scylla und Charybdis: Probleme der Organisation und Leitung von hochschulfreien, öffentlich finanzierten Forschungsinstituten

"(. .. ) Obwohl die Studie nur one hundred fifty Seiten umfaßt, habe ich selten eine so informative und genaue Schrift zu den Problemen hochschulreifer Forschungseinrichtungen gelesen (. .. ) . "KZfSS 2/1987

Additional info for Steuern in der Preispolitik und bei der Preiskalkulation

Example text

B. Simon (1982). S. 5; Kotler (1982). S. 395; Monroe (1979). S. 14; Weinhold-StUnzi (1985). S. 10 f. und Hewitt (1967). S. ; siehe auch Oxenfeldt (1973). S. 49. Simon (1982). S. 5. Vgl. hierzu insbesondere Simon (1982). S. 5 fl. sowie Kotler (1982). S. 395; Gabor (1980). 3 und Tucker (1966). S. 3 f. Vgl. Wiegmann (1977). S. 52 f. che Zeitverzogerung mit preispolitischen GegenmaBnahmen wirksam zu reagieren. B. der Produkt- oder der Distributionspolitik, die dieser Reaktionsgefahr weniger ausgesetzt sind.

S. 23 ft. sowie Jacob (1971). S. 57 ft. und Simon (1982), S. ; siehe (1982). S. 5. Vgl. Diller (1985). S. 26. Vgl. hierzu Arnold (1973). S. 26 und Gabor (1980). S. 16. Hax (1967). S. 749 f. 3. Vgl. Wied-Nebbeling (1985). S. 33 ft. Vgl. Lanzillotti (1967). S. ; Kaplan/Dirlam/Lanzillotti (1958). S. ; siehe auch Hague (1971). S. 59 ft. Siehe nur Heymann (1983). S. 41; Lere (1974). S. ; Monroe (1979). S. ; Tucker (1966). S. 159 ft. Vgl. B. 2 Das Endvermogen Wah rend sich der Gewinn als Zielgr6Be einperiodig-statischer Entscheidungsmodelle auf den gesamten Planungszeitraum bezieht, werden in mehrperiodig-dynamischen Entscheidungsmodellen fOr Zwecke der langfristigen Preispolitik36 in den einzelnen Teilperioden des Planungszeitraums jeweils gesondert Gewinne (oder Verluste) realisiert.

1970), S. 437 f. Wiegmann (1977), S. 54. Vgl. Udell (1964), S. 44 ff. Vgl. hierzu Simon (1985), S. v. (1977), S. 78 ff. B. Shapiro (1983), S. 29 f. Hammann Vgl. Alpert 15 grund tritt, als auch solche, in den en sie eine dominante Rolle spielt. 53 Aufgrund seiner besonderen Merkmale hinsichtlich seiner Handhabbarkeit als Mittel der Absatzpolitik und seiner Wirkungsweise in Bezug auf den Absatz und die Erlose der Unternehmung erscheint es jedoch gerechtfertigt, allgemein von einer Sonderstellung des Preises im absatzpolitischen Instrumentarium zu sprechen.

Download PDF sample

Rated 4.96 of 5 – based on 26 votes